Schoettli HomeLab

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Ein Blick ins Innere: Mein Homelab-Midi-Tower

Das Gehäuse

Den ersten Eindruck macht ein schlichtes, schwarzes Midi-Tower-Gehäuse von Corsair – erkennbar am charakteristischen Segel-Logo an der Front. Das Case wirkt unaufgeregt und funktional, mit Lüftungsgittern an der Seite und Front sowie zwei USB-3.0-Ports und Audiobuchsen an der Oberseite. Auf dem gleichen Regal steht daneben ein Lenovo ThinkCentre Tiny – ein schöner Größenvergleich zwischen zwei sehr unterschiedlichen Formfaktoren.

Reichlich Platz für Daten - damit Familien Fotos auch einen sicheren Standort haben

Im HDD-Käfig zeigt sich der eigentliche Zweck dieser Maschine: Vier 3,5-Zoll-Festplatten stecken dicht an dicht in einem stabilen Laufwerkskäfig. Sichtbar sind unter anderem eine WD Green mit 4 TB sowie 3 weitere Toshiba N300 8TB Laufwerke. Rote SATA-Kabel führen von den Drives direkt zum Mainboard.

Toshiba N300 – Vorteile auf einen Blick

  • NAS-optimiert: Ausgelegt für den 24/7-Dauerbetrieb in RAID- und NAS-Systemen

  • Hohe Kapazität: Erhältlich bis 20 TB – ideal für wachsende Datenmengen

  • Vibrationskompensierung: Integrierter Sensor gleicht Vibrationen im Mehrlaufwerk-Betrieb aus

  • Zuverlässigkeit: MTBF von 1.000.000 Stunden und bis zu 180 TB/Jahr Workload-Rating

  • Rotierende Flüssigkeitslager (FDB): Reduziert Lärm und Verschleiß im Dauerbetrieb

  • RV-Sensor: Speziell für den Einsatz in Gehäusen mit mehreren Festplatten konzipiert

  • Kompatibilität: Unterstützt RAID 0, 1, 5, 6 und JBOD

Das Herzstück: Supermicro C7Z270-CG-L mit Intel Core i7-6700K

Das Mainboard ist ein Supermicro C7Z270-CG-L – ein serverorientiertes ATX-Board auf Intel Z270-Basis, das Consumer-Features mit Workstation-Zuverlässigkeit verbindet. Als CPU werkelt ein Intel Core i7-6700K mit 4,00 GHz – ein Quad-Core-Prozessor der Skylake-Generation, der auch heute noch mehr als genug Rechenleistung für Homelab-Aufgaben wie Virtualisierung, NAS-Betrieb oder Container-Workloads mitbringt. Im primären M.2-Slot steckt eine Lexar NQ790 NVMe-SSD als Systemlaufwerk. Über einen PCIe-zu-M.2-Adapter (Ediloca EN705, PCIe Gen4 x4) ist ein weiteres NVMe-Laufwerk eingebunden. Gekühlt wird die CPU von einem massiven Towerkühler mit großem Aluminium-Lamellenblock – passend für einen leisen Dauerbetrieb.

Im täglichen Betrieb zeigt sich, wie entspannt der i7-6700K seinen Job erledigt: Die CPU-Auslastung liegt im Idle bei gerade einmal 2,4 % – der Prozessor hat also noch reichlich Luft nach oben, selbst wenn mehrere Dienste gleichzeitig laufen.

Stromversorgung: be quiet! Power Zone 650 W

Das Netzteil stammt von be quiet! – die Power Zone mit 650 W Nennleistung liefert bis zu 54 A auf der 12-V-Schiene (648 W), was selbst für mehrere Festplatten und den i7-6700K mehr als ausreichend ist. Ein solides, bewährtes Netzteil für den Dauerbetrieb.

32 GB DDR4 – entspannt im Alltag

Insgesamt 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher – exakt 31,27 GiB nutzbar – sorgen dafür, dass auch speicherhungrige Aufgaben kein Problem darstellen. Im laufenden Betrieb werden davon lediglich 5,29 GiB (17 %) beansprucht, während satte 25,98 GiB (83 %) frei bleiben. Das zeigt eindrucksvoll, wie viel Headroom dieses System noch für zusätzliche VMs, Container oder Dienste bietet. Bestückt ist das Supermicro-Board mit Standard-DDR4-Modulen – darunter ein klassisch grünes Modul ohne Heatspreader, wie man es aus der guten alten Serverschublade kennt, kombiniert mit einem weiteren Riegel im rot akzentuierten Slot.